Diamantbestattung

Die Diamantbestattung setzt eine Einäscherung des Verstorbenen voraus. Die Kremationsasche besteht zu ca. 30% aus Kohlenstoff, aus welchem später der Erinnerungsdiamant hergestellt wird. In einem chemischen Verfahren wird der Kohlenstoff aus der Asche extrahiert.
Der eigentliche Transformations- Prozess, die Umwandlung des Kohlenstoffs in einen Erinnerungs-Diamanten, erfolgt unter extrem hohem Druck und hoher Temperatur und nimmt, nach Größe des Steines variierend, mehrere Wochen in Anspruch. Nach der Synthese erfolgt der Schliff des Rohdiamanten, wobei der Klient individuell die Art und Form bestimmen kann.
Sterbliche Überreste, die bei dieser Art der Bestattung, werden von Institut anonym beigesetzt oder werden den Angehörigen ausgehändigt um diese auf einem Friedhof Ihrer Wahl beizusetzen.
Das ganze Verfahren findet in dem Nachbarland Schweiz statt, da diese Bestattungsart in Deutschland noch nicht zugelassen ist.

 

Friedwaldbestattung

Menschen, die sich für eine FriedWald-Beisetzung interessieren, müssen sich grundätzlich für eine Einäscherung entscheiden. Die Asche des Verstorbenen wird ca. drei Meter entfernt von einem Baums beigesetzt, der in einem als FriedWald ausgewiesenen Wald steht.
Bei der Baumauswahl besteht die Möglichkeit, sich zwischen einem Platz am Gemeinschaftsbaum oder für den Familien- und Freundschaftsbaum zu entscheiden. Ein Namensschild  am Baum macht auf die Grabstätte aufmerksam. Wer eine anonyme Bestattung möchte, kann aber auch auf dieses Schild verzichten. Eine besondere Pflege der Grabstätte ist nicht erwunscht, sondern die Grabstätte wird der Natur überlassen.
Mittlerweile bieten einige kommunale Friedhöfe ausgewiesene Bäume als Grabstätten an, wie zum Beispiel auf dem Neuen Friedhof in Kitzingen. Dies erfragen wir im Einzelfall für Sie.

 

Luftbestattung

Als Alternative zur konventionellen Bestattung auf einem Friedhof kann die Asche eines Verstorbenen auch aus einem Flugzeug oder Heißluftballon heraus verstreut werden. Dies setzt immer eine Feuerbestattung voraus. Nachdem das Luftfahrzeug ein geeignetes Beisetzungsgebiet über dem Meer oder unbewohntem Gebiet erreicht hat, wird die Asche des Verstorbenen während des Fluges verstreut.
Die Asche verteilt sich dabei in der Luft und der Verstorbene findet seine letzte Ruhe zwischen Himmel und Erde. Die Verstreuung der Asche erfolgt über ausländischem Hoheitsgebiet, wie z.B. Holland oder Frankreich.

 

Seebestattung

In Deutschland ist es seit 1934 möglich, statt einer Friedhofsbestattung eine Seebestattung vorzunehmen. Dafür wird die Asche in einer speziellen Seeurne außerhalb der sogenannten Dreimeilenzone (speziell eingezeichnete Seegebiete in Seekarten) in der Regel über „rauem Grund“ nach den seemännischen Bräuchen dem Meer übergeben. Der Kapitän spricht dabei die Trauerrede. Mit „rauem Grund“ sind Gebiete gemeint, in denen nicht gefischt oder Wassersport getrieben wird. Möglichkeiten bestehen hierfür nahezu in jedem Meer, von Deutschland aus vorwiegend in der Nord- und Ostsee, aber auch im Atlantik oder im Mittelmeer.